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|2002 Trier|

(Trierer Dom, St. Paulin)

  • geselliger Abend
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  • Schiffstour auf der Mosel
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  • in St. Paulin
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  • weise den Weg - wir folgen

Thomas Kladeck und sein Vocalensemble on tour

Trier 2002
Als Abschluss der Arbeitsphase 1. Halbjahr 2002 ging genau zum Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen das Vocalensemble Udin d'Art auf Reisen. Das Ziel war Trier mit Auftritten in den Sakralbauten der ältesten deutschen Bischofsstadt. Beruflich bedingt starteten die PKWs, auf die sich die Sänger verteilt hatten, zu verschiedenen Zeiten und auf selbst gewählten Routen. Alle kamen wohlbehalten an in Aach, nordöstlich vor den Toren Triers gelegen.

In diesem kleinen Ort mit nur 1150 Einwohnern liegt auf einem herrlichen Hochplateau das "Haus auf dem Wehrborn" mit Jugendhilfeeinrichtung, der Berufsfachschule für Wirtschaft und der Fort- und Weiterbildungsakademie der Caritas. Dort hatten wir 16 Vocalisten uns einquartiert, dort wurden wir (trotz der Ferienzeit) liebevoll versorgt. Ein Gästehaus stand uns allein zur Verfügung, und das erinnerte ein wenig an unsere Polenreise vor 6 Jahren. Wir fühlten uns wie "zu Hause", denn wir konnten bis in die Nächte singen, Lieder, die nicht im offiziellen Programm für Trier standen: mehrstimmige Improvisationen, Vom-Blatt-Singversuche, weltliche Literatur in verschiedenen Sprachen, Liedwünsche einzelner Sänger...

Tagsüber war es ernster! Nach einer ausgiebigen Generalprobe am ersten Vormittag in der Kirche der Katholischen Akademie ging es nach Trier. Die ersten Töne erklangen in der Pfarrkirche der Benediktinerabtei St. Matthias, und wir genossen die herrliche Akustik gerade für das "Jauchzet dem Herrn alle Welt" von Mendelssohn Bartholdy. In der barocken ehemaligen Stifts- und jetzigen Pfarrkirche St. Paulin sangen wir in der Vorabendmesse und bekamen von der Gemeinde in der vollbesetzten Kirche reichlich Beifall. Eine Premiere (besonders für unseren "Chef" Thomas Kladeck) war die vom Organisten von der Orgelempore aus gestenreich geforderte Spontanzugabe am Ende des Gottesdienstes, die sich auch der Geistliche (der Leiter des Priesterseminars) vor dem Altar stehenbleibend nicht entgehen ließ.

Am Sonntagmorgen sangen wir, stellvertretend für den Domchor, im Hochamt des Domes St. Peter.Im Prospekt der Dommusik waren wir schon seit Mai angekündigt als das "Vocalensemble Udin d'Art, der Kammerchor der katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius Odenthal unter der Leitung von Regionalkantor Thomas Kladeck". Nach dem Gottesdienst und dem Beifall des vollbesetzten Domes kam Bischof Marx auf den Chor zu, um mit dem Domprobst zusammen herzlich Dank zu sagen und sich nach Einzelheiten unseres Chores zu erkundigen. Sein Lob bestätigte auch unseren als gut empfundenen Spontaneindruck der eigenen Leistung. Nach dem Abhören der Tonaufnahmen freuten wir uns, dass es wirklich recht gut war, denn wir Sänger sind uns gegenüber selbst sehr kritisch. Nach einer kurzen Moselfahrt sangen wir noch einmal in der Pfarrkirche St. Gangolf, und mit Knut Nystedts "Laudate Dominum" endete unsere musikalische Reise nach Trier.

Im Herbst beginnen dann die ersten Proben für unser "Jubiläumsjahr". 1993 startete der "Projektchor" in Odenthal, der dann zum "Vocalensemble Udin d'Art" wurde. Johann Sebastian Bach soll im Januar 2003 auf dem Programm stehen. Notensichere gute Sänger aller Stimmgattungen sind uns herzlich willkommen.

Peter Schmidt