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|14.04.16|

Lichte Stille - Neue geistliche Musik im Bergischen Land

Lichte_Stille.jpg
Lichte Stille 2016: RAUM

In der Wüste eine Stimme
Christliche Hymnen aus Ost und West zum Johannistag

|Freitag 24.06.2016|
im Altenberger Dom - 20:00 Uhr

24. Juni, Johannistag. Ende der Spargelzeit. Und was noch? Im Osten wie im Westen begeht die Christenheit das Gedenken an die Geburt Johannes des Täufers.

Wofür steht dieser Mann aus der Bibel, den auch der Koran kennt, dessen Geburt der Erzengel Gabriel ankündigt (Lk 1,19), dessen Name aus dem Rahmen fällt (Lk 1,61), der „Prophet des Höchsten“ heißt (Lk 1,76), der in der Wüste aufwächst (Lk 1,80), dort zur Umkehr ruft und mit Wasser tauft (Mk 1,4-5; Joh 1,26), der das Gesetz und das Gericht kennt (Mt 3,7-8) und das Unrecht beim Namen nennt (Mt 14,4), der auf das Lamm Gottes zeigt (Joh 1,29), der – nachhaltig (Mk 2,18; Mt 9,14; Lk 5,33) – asketisch lebt (Mk1,6) und durch menschliche Weinseligkeit den Kopf verliert (Mt 14,10;Lk 9,9), der der Größte unter allen Menschen (Lk 7,28) und doch nur der Vorläufer ist, der sich nicht für wert hält, dem Kommenden die Schuhe zu schnüren (Joh 1,26)? Johannes ist wie Wasser in der Wüste: wichtig, flüchtig, selten, begehrt, verzehrt. Aus seiner wortlosen Wassertaufe macht ein Anderer die zungenlösende Geisttaufe (Lk 3,16/Apg 9,1-7).

Kurzum: Mit Johannes klingt die Erfüllung der Erwartung an. Mehr nicht. Aber Hinhören lohnt sich.

Liturgische Besonderheiten:
Sowohl in der Ost- als auch in der Westkirche gilt derselbe Festtermin. Es handelt sich also um eine alte Tradition der ungeteilten Kirche. Neben der Gottesmutter Maria ist Johannes der einzige Heilige, dessen Geburtsfest gefeiert wird, wohingegen das Heiligengedenken üblicherweise auf deren Todestage fällt (Gedenktag der Enthauptung Johannes des Täufers: 29.August). Weil es sich um eine biblische Person und biblisch bezeugte Ereignisse handelt, wird die Tradition des Johannesgedenkens auch in der evangelischen Christenheit gepflegt. Im katholischen Festkreis wird sein Geburtstag als Hochfest begangen, d.h. von gleichem Rang wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten usw. Im Stundengebet wird im allmorgendlichen Benedictus der „Prophet des Höchsten“ besungen. In der Orthodoxie hat Johannes zudem seinen festen Platz in der Göttlichen Liturgie (Proskomedie = Vorbereitung der eucharistischen Gaben von Brot und Wein).

-> LINK: Lichte Stille

In der Wüste eine Stimme

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